Die Anwendung von Solmucol Erkältungshusten kann, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zu einer Verflüssigung des Bronchialsekrets führen und den Auswurf fördern. Ist der Patient nicht in der Lage dieses ausreichend abzuhusten, kann der Arzt bzw. die Ärztin unterstützende Massnahmen durchführen.
Falls Sie bei einer früheren Einnahme eines Arzneimittels mit dem gleichen Wirkstoff, wie ihn Solmucol Erkältungshusten enthält, Ausschläge oder Atembeschwerden beobachtet haben, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin darüber informieren, bevor Sie mit der Einnahme des Arzneimittels beginnen.
Die gleichzeitige Verwendung gewisser anderer Arzneimittel kann zu einer gegenseitigen Beeinflussung der Wirkung führen. So kann die Wirksamkeit gewisser Mittel gegen Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe (z.B. Nitroglycerin bei Angina pectoris) verstärkt werden.
Eine gleichzeitige Verabreichung von Acetylcystein und Carbamazepin kann zu einer Senkung der Carbamazepin Konzentration führen.
Die gleichzeitige Verabreichung von hustenstillenden Arzneimitteln (Antitussiva) kann die Wirkung von Solmucol Erkältungshusten beeinträchtigen (siehe oben: «Wann darf Solmucol Erkältungshusten nicht eingenommen werden?»).
Des Weiteren sollten Sie Antibiotika nicht gleichzeitig mit Solmucol Erkältungshusten einnehmen, sondern in einem zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden.
Hilfsstoffe von besonderem Interesse:
Solmucol Erkältungshusten 600 mg, Granulat:
Das Granulat enthält Saccharose. Bitte nehmen Sie Solmucol Erkältungshusten Granulat erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Saccharose kann schädlich für die Zähne sein.
Das Granulat enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
Solmucol Erkältungshusten 600 mg, Brausetabletten:
Die Brausetabletten enthalten 194 mg Natrium, entsprechend 9,7% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie eine kochsalzarme (natriumarme) Diät einhalten sollten. Das nach der Einnahme freiwerdende Salz kann Ihren Blutdruck noch weiter erhöhen und die Wirkung von Arzneimitteln gegen Bluthochdruck herabsetzen.
Solmucol Erkältungshusten 200 mg, Lutschtabletten:
Die Lutschtabletten enthalten 462 mg Sorbitol (E420) pro Lutschtablette. Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bevor Sie (oder Ihr Kind) dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie (oder Ihr Kind) eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine Fruktoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborenen Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann – festgestellt wurde.
Die Lutschtabletten 200 mg enthalten 2,0 mg Aspartam (E951) pro Lutschtablette. Aspartam ist eine Quelle für Phenylalanin. Es kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie (PKU) haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, weil der Körper es nicht ausreichend abbauen kann.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
Solmucol Erkältungshusten 100 mg/5ml, Sirup für Kinder:
Der Sirup für Kinder enthält 5 mg pro 5 ml Natriumbenzoat (E211). Natriumbenzoat kann lokale Reizungen hervorrufen.
Der Sirup für Kinder enthält Ethanol. Es ist unwahrscheinlich, dass die Alkoholmenge in diesem Arzneimittel wahrnehmbare Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche hat.
Der Sirup für Kinder enthält Benzylalkohol (E1519). Benzylalkohol kann allergische Reaktionen hervorrufen. Wenden Sie dieses Arzneimittel bei Kleinkindern nicht länger als eine Woche an, ausser auf Anraten Ihres Arztes oder Apothekers bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Der Sirup für Kinder enthält Maltitol (E965) und Sorbitol E420). Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, bevor Ihr Kind dieses Arzneimittel einnimmt oder erhält, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen mitgeteilt hat, dass Ihr Kind eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern hat oder eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann - festgestellt wurde.
Der Sirup für Kinder enthält 25 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz / Speisesalz) pro 5 ml Sirup. Dies entspricht 1,25% der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
Solmucol Erkältungshusten 200 mg/10ml, Sirup für Erwachsene:
Der Sirup für Erwachsene enthält 10 mg pro 10 ml Natriumbeznoat (E211). Natriumbenzoat kann lokale Reizungen hervorrufen.
Der Sirup für Erwachsene enthält Ethanol. Es ist unwahrscheinlich, dass die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel wahrnehmbare Auswirkungen hat.
Der Sirup enthält Benzylalkohol (E1519). Benzylalkohol kann allergische Reaktionen hervorrufen. Wenn Sie an einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden oder wenn Sie schwanger sind oder stillen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat, da sich in Ihrem Körper grössere Mengen Benzylalkohol anreichern und Nebenwirkungen verursachen können (sogenannte «metabolische Azidose»).
Der Sirup für Erwachsene enthält Maltitol (E965) und 640 mg Sorbitol (E420) pro 10 ml. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bwz. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) – eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann – festgestellt wurde.
Der Sirup für Erwachsene enthält 50 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz / Speisesalz) pro 10 ml Sirup. Dies entspricht 2.5% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.