Es wird empfohlen, die kürzest notwendige Anwendungsdauer zu wählen, um das Auftreten unerwünschter Wirkungen zu minimieren.
Unterbrechen Sie die Behandlung sofort, falls ein Hautausschlag nach dem Auftragen des EmGels auftritt.
Traumalix forte EmGel sollte nur auf unversehrter, gesunder Haut angewendet werden. Das EmGel darf nicht auf verwundeter Haut oder offenen Verletzungen aufgetragen werden.
Das EmGel soll nicht in Kontakt mit Schleimhäuten oder Augen kommen.
Traumalix forte EmGel soll nicht über längere Zeit grossflächig angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Verschreibung.
Traumalix forte EmGel darf nur unter bestimmten Vorsichtsmassnahmen und direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden:
•wenn Sie an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (sog. Nasenpolypen) oder chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden,
•falls Sie auch gegen andere Stoffe überempfindlich reagieren z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
Unter der Behandlung mit Traumalix forte EmGel und 2 Wochen danach sollten direktes Sonnenlicht und Solariumbesuche gemieden werden.
Bei Patienten mit chronischem Nesselfieber (Urtikaria) sind allergische Reaktionen möglich. Die Aufnahme von Etofenamat in den Körper ist bei der äusserlichen Anwendung in Form eines EmGels sehr gering, weshalb das Risiko einer klinisch relevanten Wechselwirkung mit anderen Medikamenten vernachlässigbar ist.
Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder nicht mit den mit dem Arzneimittel eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen.
Aufgrund der Art der Anwendung und der geringen systemischen Verfügbarkeit des Wirkstoffes ist nicht zu erwarten, dass Traumalix forte EmGel 10% einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, hat.
Traumalix forte EmGel enthält 42 mg Propylenglycol pro Dosiereinheit.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie:
•schon ähnliche Produkte (z.B. Rheumasalben) verwendet haben und diese zu allergischen Reaktionen führten
•an anderen Krankheiten leiden
•Allergien haben oder
•andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden